Sprachtherapie

für kinder

Bei Kindern Behandlung und Beratung von Sprech-, Sprach-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen:

 

  • Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen:

Probleme bei der Unterscheidung von Lauten, Tonhöhen, Rhythmen sowie beim Richtungshören, der Hörmerkspanne und der Geräuschfilterung. Folgen können Artikulationsprobleme, Konzentrations-, Artikulations- und/oder Lese-Rechtschreibprobleme sein.

Hördiagnostik und Hörtraining: Eine umfassende audiometrische Untersuchung ist im Rahmen der logopädischen Diagnostik oder auch unabhängig davon möglich (eigenes Audiometer vorhanden). Zusätzlich kann eine Hörtherapie nach Musik - eine Weiterentwicklung des Kjeld-Johannsens Hörtrainings  - zur Verbesserung des Hörens angeboten werden (keine Kassenleistung). Dabei wird nach einer genauen Untersuchung der auditiven Wahrnehmungsfähigkeit den Ergebnissen der Höruntersuchung entsprechend eine individuelle CD mit Musik erstellt, die der Patient täglich für ca 10 Minuten hört. So werden die Hörfrequenzen stimuliert, die von der optimalen Hörkurve abweichen. Gleichzeitig wird das rechte Ohr stärker als das linke stimuliert, um die Dominanz für das rechte, normalerweise führende Ohr zu stärken, das eine schnellere und effektivere Sprachverarbeitung bewirkt. Weitere Informationen sind unter:  www.benaudira.de abrufbar.

 

  • Sprachentwicklungsstörungen:

Sie sind gekennzeichnet durch verspäteten Sprechbeginn und langsamen Sprachaufbau, dabei können Probleme in einem oder mehreren Sprachbereichen auffallen:

- Semantik: Wortschatz, Begriffsbildung, Wortbedeutungen,

- Morpho- Syntax: Satzbildung und Wortformen,

- Artikulation: z. B. Fehlbildung, Auslassung oder Ersetzung von Lauten,

- Pragmatik: die Schwierigkeit, sich in Alltagssituationen sprachlich angemessen auszudrücken.

 

  • Redeflussstörungen:

- Stottern: Wiederholung, Dehnung oder Blockierung von Sprachlauten

- Poltern: überhastetes, undeutliches Sprechen, Auslassen von Lauten und/oder Silben

 

  • Myofunktionelle Störungen:

- Gestörtes oder noch nicht altersgemäß entwickeltes Schluckmuster sowie Fehlfunktionen beim Zusammenwirken von Zunge, Lippen, Kiefer. Folgen können Kiefer-, Zahnstellungs- und Artikulationsprobleme sein.